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Barrancos

Barrancos auf Teneriffa

Einfach definiert, ist ein Barranco  nichts anderes als eine Schlucht. Auf den vulkanischen kanarischen Inseln spricht man von Barrancos, insbesondere auf den zäheren Inseln La Gomera, El Hierro, La Palma und Teneriffa.


Heutzutage sind die Barrancos eher trocken. Außer nach den typischen schweren Winterstürmen und starken Regenfällen, wenn die Barrancos, die jahrelang als Parkplätze und Ziegenställe „missbraucht“ wurden, plötzlich wieder von sintflutartigen Überschwemmungen heimgesucht werden und wie reißende Ströme alles mit sich ziehen. Dann werden Fahrzeuge und gelegentlich sogar Ziegen an den Strand getrieben.

Barrancos sind steile Abhänge, die hunderte von Metern in einen steinigen Abgrund abfallen, zerschneiden die Landschaft und bieten den Gemeinden bequeme natürliche Grenzen. Es wirkt an manchen Stellen so, als hätten riesige Bagger einmal ihre Krakenarme ausgestreckt und die Erdmaßen herausgeschaufelt.

Auf La Gomera  beispielsweise dehnen sich gähnende Barrancos aus dem typischen Kern aus, der sich um die Insel herum erstreckt, wie die Speichen eines Reifens.  Vor allem als die Einwohner noch nicht so mobil waren, konnten kurze Wege oft tagelang dauern, da man erst einmal hinunter gehen musst, um neben einem Barranco wieder nach oben gehen zu können. Auch für Touristen ist so das Reisen umständlich. 

 

 

 

 

Barrancos sind wie ein Markenzeichen

Barranco

Trotz all der Unannehmlichkeiten, die sie für Pendler mit sich bringen, geben die Barrancos den Kanarischen Inseln zusammen mit ihrem Markenzeichen eine erstaunliche Landschaft, und  ihre zahlreichen Wanderwege sind ein neuer Magnet für Rucksacktouristen. Aber Barrancos können auch gefährlich sein, für Menschen, die diese durchqueren.

Die unmittelbare Bedrohung von Barrancos sind die steilen Abhänge, die oft bewachsen sind mit wilden Brombeersträuchern oder anderen wild überwuchernden Pflanzen. Ein falscher Schritt kann fatale Folgen haben und leider passiert auch genau das immer wieder. Ein Wanderer macht einen falschen Schritt und…..

 

 

So wie in diesem Video kann es ausschauen, wenn es mal wieder sehr kräftig regnet und der ein oder andere Autofahrer sein Auto dort parkt. Grundsätzlich ist das verboten.

Mascaschlucht auf Teneriffa

Die Schlucht von Masca befindet sich im Nordosten der Insel Teneriffa, in der Gemeinde, Buenavista del Norte. Die Schlucht von Masca führt durch eine der ältesten Gegenden der Kanarischen Inseln und hat eine sieben Millionen Jahre alte Geschichte. Es handelt sich um eine Schlucht, die in einen Abschnitt mit senkrechten Wänden auf beiden Seiten eingebettet ist, der sich bis zum Meeresspiegel an einem kleinen Steg fortsetzt. Die Wanderung ist nicht sehr lang, aber die Steigung und die Schwierigkeit des Geländes machen sie zu einer anspruchsvollen Wanderung. Denken Sie daran, geeignete Kleidung und Schuhe zu tragen und genügend Flüssigkeit und Nahrung mitzunehmen.

 

 

Diese vier Kilometer lange Wanderung in die Schlucht, hat eine Steigung von 580 Metern und beginnt in Ihrem Weiler Masca. Die Route ändert je nach Jahreszeit etwas, um dem besonderen Wasserfluss auszuweichen, der im Winter gewöhnlich stark ist und an einem Gebiet mit Wasserkanälen und kleinen Obstgärten vorbeiführt. An der Mündung der Schlucht sieht man die Klippen von Los Gigantes, die man mit dem Boot erreichen kann, wenn man einen Sitzplatz ergattern kann.

Mascaschlucht: aktuell geschlossen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mascaschlucht Teneriffa

Barranco Ruiz Teneriffa

Barranco Ruiz

darf niemals versäumt werden.

 

Woher der Name des Barranco kommt.

 

Der Name Barranco Ruiz geht auf Francisco de Ruiz zurück, der 1520 von Don Maria de Abarca, der ihn vom Eroberer Teneriffas erhalten hatte.

 

Dieser Barranco ist das Schlüsselgebiet Teneriffas für Wissenschaftler, die mit Geographie, Biologie, Kleinbiologie, Ornithologie, Botanik, Naturchemie und Vulkanologie zu tun haben.

Es handelt sich wirklich um eine der steilsten und spektakulärsten Schluchten der Kanarischen Inseln.

Diese spezifische weite Schlucht, die oft vom typischen Hochland Teneriffas herabsteigt, bietet eine Fläche von 95,6 Hektar und wurde vor vielen Jahren geformt. Sie hat eine Länge von etwa 2,1 km und ist etwas mehr als einen halben Kilometer breit. Sie trennt die Gemeinden Los Realejos und San Juan de la Rambla.

 

 

 

 

 

 

 

Barranco Ruiz Teneriffa

Barranco del Infierno auf Teneriffa

Barranco del Infierno 'Höllenschlucht'

 

Trotz ihres furchterregenden Namens "Höllenschlucht", ist diese üppig grüne Schlucht eine Oase in der Adeje-Gegend inmitten der Landschaft im Süden Teneriffas und der einzige Ort mit natürlich fließendem normalem Wasser.

 

Früher war dies ein Wanderparadies, das mit Natur und Lebewesen gefüllt war, heute ist es für die Öffentlichkeit geschlossen, nachdem der Regen einige der Wege zerstört hat. Im Moment gibt es Pläne, das Gebiet zu regenerieren, damit die Leute weiterhin dieses spezielle schöne Naturpanorama mit einem schönen Wasserfall genießen können.

 

Barranco del Infierno - "TEMPORÄR GESCHLOSSEN".

 

 

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